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SCH'GUCKE Posts

#012 – Soul Kitchen

Wieder mal ein älterer Film: Soul Kitchen (Deutschland, 2009) ist eine Hamburg-Komödie des deutschen Regisseurs Fatih Akin. Zinos (Adam Bousdoukos) ist Betreiber eines etwas herunter gekommenen Restaurants für Frittiertes und Imbissessen namens Soul Kitchen. Innerhalb kurzer Zeit gerät sein Leben ziemlich drucheinander: seine Freundin Nadine (Pheline Roggan) zieht nach Shanghai, sein Bruder Illias (Moritz Bleibtreu) bekommt nach langer Haftstrafe Freigang und ein alter Mitschüler (Wotan Wilke Möhring) möchte Zinos seinen Laden abkaufen. Mit Hilfe seines Bruders, der Band seines Kellners und des verrückten Kochs Shayn (Birol Ünel) krempelt Zinos seinen Laden um, doch dann läuft alles schief, mit seiner Freundin, seinem Bruder und dem Grundstück.

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#011 – Rogue One: A Star Wars Story

Beginnen wir mal mit einer Offenlegung: Ich bin Star Wars Fan. Das gesagt, kann ich nur versuchen, über Rogue One (USA, 2016) zu sprechen, ohne das Gleichgewicht zwischen berechtigtem Einfluss an Kultbonus und unabhängiger Kritik nicht zu verlieren. Rogue One: A Star Wars Story ist das erste Star Wars Spin-off, also der erste Film, der nicht direkt an die Haupthandlung der Saga anknüpft, sondern als eigenständiger Ableger innerhalb desselben Erzähluniversums existiert. Er soll – wie der Name schon sagt – lediglich eine weitere (von potentiell vielen) Star Wars Geschichten sein. Dennoch ist die Geschichte mit denen der restlichen Filme zeitlich und inhaltlich stark verbunden. Rogue One spielt also nicht völlig abseits der bisherigen Episoden I bis VII.

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#010 / Jackie

Wer glaubt, dass Jackie (USA, Chile, Frankreich, 2016) eine chronologische Erzählung des Mordes an US-Präsident John F. Kennedy aus der Perspektive seiner Frau, der First Lady Jackie, ist, der verfehlt damit den Kern des Films. Jackie ist ein intensives (Mit-)Erleben des überfordernden, weil unbegreiflichen Momentes, in dem ein Mensch von einem auf den anderen Augenblick nicht mehr am Leben, nicht mehr da ist und das Gefühl der Vergangenheit und die Leere, die er hinterlässt brutal und unwirklich scheinen.

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#009 / Silver Linings

Vielleicht ist es keine schlechte Idee, diesem Text ein Geständnis voranzustellen. Nämlich, dass ich durchaus eine gewisse Empfänglichkeit für seichte Komödien habe. Dennoch halte ich es nicht für übertrieben, David O. Russels Silver Linings (USA, 2012) zu den besseren Filmen dieses Genres zu zählen. Das hat mehrere Gründe, aber fangen wir von vorne an.

Silver Linings erzählt die Geschichte zweier Personen, die sich außerhalb des allgmeinen Verständnisses geistiger Zuverlässigkeit schwebend ineinander verlieben. Oder anders formuliert: Pat und Tiffany sind in den Augen ihres Umfeldes psychisch krank oder einfach etwas durchgeknallt.

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#008 / Blue Valentine

Heute gibt es mal wieder einen nicht ganz aktuellen Film, also eher für das heimische Wohnzimmer. Blue Valentine (USA, 2010) ist jedoch keine romantische Empfehlung für den anstehenden Valentinstag (diese unnötige Erfindung überambitionierter Blumenläden). Vielmehr zieht einen der Film durch den erdrückenden Sumpf vergangener Liebe und der verzweifelten Suche nach einem früheren wir. In fast zwei Stunden rotieren wir dazu in der Umlaufbahn von Ryan Gosling und Michelle Williams durch Gegenwart und Vergangenheit einer scheiternden Ehe.

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#007 / Wir sind hier

Im Rahmen einer Filmpräsentation mit anschließender Diskussion habe ich vergangene Woche den Film Wir sind hier (Palästina/Deutschland, 2016) sehen können. Wir sind hier ist eine Dokumentation über das palästinensische ASHTAR-Theater und die sogenannten Gaza-Monologe unter der Regie von Sabrina Dittus.
Nach den israelischen Angriffen auf den Gazastreifen 2008/2009 schrieben 33 palästinensische Jugendliche ihre Erfahrungen mit und im Krieg auf. Diese wurden in Form von Theateraufführungen unter dem Namen Gaza-Monologe weltweit präsentiert und gefeiert.

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#006 / Toni Erdmann

Selten stand ich einem Kinobesuch im Voraus so ambivalent gegenüber wie bei Toni Erdmann (Deutschland, 2016). Journalisten und Festivaljuroren feierten den Oscar-nominierten Film der deutschen Regisseurin Maren Ade gleichermaßen wie mein Bekanntenkreis. Andererseits hatte ich einen Trailer gesehen, der mir keinerlei Lust gemacht hatte. Der Trailer hätte auch für eine mäßige ARD-Komödie werben können und ich hatte Angst vor meinem eigenen Fremdscham gegenüber öffentlich-rechtlichem Vorabendhumor und unangenehm aufgesetzten Dialogen. Mein Kinobesuch – so viel vorweg – hat mir bewiesen, dass ein Trailer eben nicht der Film ist. Zum Glück!

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#005 / Taxi Teheran

Taxi Teheran wurde mir von so vielen Menschen empfohlen, dass ich selbst versuchte, meine Erwartungen nicht ausufern zu lassen. Dazu kam der Gewinn des Goldenen Bären auf der Berlinale 2015. Außerdem handelt es sich um den neuesten Film des iranischen Regisseurs Jafar Panahi. Das ist in diesem Fall besonders wichtig, da Panahi aufgrund seiner regelmäßigen Kritik an der politischen und gesellschaftlichen Lage des Irans ein Berufs- und Ausreiseverbot hat.

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#004 / Gravity

Ich habe Gravity (USA, 2013) nicht zum ersten Mal gesehen. Für mich ist er einer dieser modernen, aufwändig produzierten Universumsfilme und steht damit gefühlt in einer Reihe mit Filmen wie Interstellar oder Der Marsianer. Gravity hat jedoch im Gegensatz zu den anderen beiden Genannten den Anspruch, kein Science-Fiction zu sein. Viel mehr ist es ein Thriller, der eben im Weltall und unter Astronauten spielt. Der technologische Stand aber entspricht dabei in etwa dem heutigen. Regie führte Oscar-Preisträger Alfonso Cuarón (Children of Men, Harry Potter und der Gefangene von Askaban).

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#003 / Genius

Irgendetwas muss es sein, dass uns an den Geschichten der großen Genies so fasziniert. Sei es Beethoven in Klang der Stille, Alan Turing in The Imitation Game, Stephen Hawking in Die Entdeckung der Unendlichkeit oder John Forbes Nash in A Beatiful Mind. Dass zu dem Genie oftmals auch ein bisschen Verrücktsein gehört, zeigt alleine der deutsche Untertitel des letztgenannten Films: A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn. Genius (USA, 2016) steht damit zu hundert Prozent in der Tradition seiner Vorgängerfilme.

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#002 / Café Society

Café Society (USA, 2016) ist das neueste Werk von Regisseur und Drehbuchautor Woody Allen. Der Film spielt im Hollywood der 1930er Jahre, in das der junge Bobby aus Brooklyn zieht, um mit Hilfe seines Onkels und Star-Produzenten Phil Karriere im Filmgeschäft zu machen. Bobby beginnt eine Romanze mit Phils Assistentin Vonny, die jedoch nicht unkompliziert bleibt.

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